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Zum Auftakt der Badesaison: Eintritts-Regeln mit Hausverstand fehlen

06.05.2021

Kopfschütteln bei Bäderbetreibern in ganz Österreich – Vorgaben der Bundesregierung produzieren Warteschlagen

Viele Menschen können die Öffnung der Freibäder kaum noch erwarten. Eine Nutzung muss aber unter sinnvollen Regeln möglich sein, denn sonst werden viele Menschen aus der Stadt Salzburg auf die Seen im Umland, das Salzachufer oder den Alm Kanal ausweichen. Ich bin schon gespannt, wer dort dann die Einhaltung der Hygienemaßnahmen kontrollieren wird“, betont SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger zur Öffnung der Bäder.

Warteschlangen kontraproduktiv

Bei Bädern handelt es sich um Außenflächen, Hygienemaßnahmen wie Abstand und eine Besucher*innen-Obergrenze haben sich im Vorjahr bestens bewährt. Jetzt im Eingangsbereich Warteschlangen zu produzieren, ist in Zeiten der Pandemie definitiv kontraproduktiv. Menschen müssen schließlich auch keine Bestätigungen vorweisen, wenn sie das Haus verlassen, um spazieren zu gehen“, kritisiert SPÖ-Vizebürgermeister Auinger

Die Überlegungen der Bundesregierung zu den Eintrittsvoraussetzungen, um ein Freibad besuchen zu dürfen, lassen Realitätsnähe vermissen. Ich würde mir Regelungen mit Hausverstand wünschen. Kreativität und Flexibilität sind für die Bundesregierung leider nach wie vor Fremdwörter“, so Auinger zu den geplanten Regelungen.

Bademeister sind für Sicherheit zuständig und keine Kontrollorgane der Bundesregierung

Es geht den Bäder-Betreibern in ganz Österreich darum, einen sicheren Besuch der Bäder zu garantieren. Warteschlangen im Eingangsbereich sollten vermieden und nicht gefördert werden. Die Bademeister können nicht gleichzeitig die Hygieneregeln im Innenbereich kontrollieren, für die Sicherheit der Badegäste sorgen und zusätzlich Kontrollen im Eingangsbereich durchführen“, so Auinger, der betont, dass diese Kritik nicht nur aus Salzburg stammt, sondern auch aus allen übrigen Bundesländern. „Außerdem darf man gespannt, ob dieses Mal die Verordnung vor der Öffnung der Bäder kommt“, kann sich Auinger einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Bis jetzt haben die meisten Bäderbetreiber noch jede Herausforderung gemeistert und alle Vorgaben des Bundes umgesetzt. Ich unterstütze natürlich jede Maßnahme, die Leben rettet und Gesundheit fördert bzw. erhält. Eine Maßnahme ist aber nur so wirksam, wie sie auch eingehalten bzw. kontrolliert wird. In der letzten Saison haben sich in den städtischen Freibädern Besucher*innen-Obergrenzen, Hygienevorschriften und Abstandsregelungen bestens bewährt“, kann Auinger die neuen Regelungen nicht nachvollziehen.

Hausverstand beim Bund? Leider Fehlanzeige

„Es stellt sich daher auch die Frage, wer diese Maßnahmen der Bundesregierung an Seen oder in der Stadt Salzburg an der Alm kontrolliert. Wir sollten bzw. müssen den Menschen ein Stück Normalität zurückgeben. Ein Besuch der Bäder gehört für mich dazu. Ich bedauere sehr, dass die Bundesregierung bei der Maßnahmensetzung wieder einmal Realitätsnähe vermissen lässt“, so Auinger abschließend.

Freibädersaison startet voraussichtlich am 19. Mai

29.04.2021

Bgm.-Stv. Auinger: „Sicherer Badespaß in der Stadt“

Den traditionellen Freibäder-Saisonbeginn in der Stadt Salzburg am 1. Mai wird es heuer nicht geben. Doch das Team der Städtischen Bäder ist startklar, sobald die Bundesregierung grünes Licht gibt. „Wir sind vorbereitet und warten nun auf klare Vorgaben, wann wir starten können und welche Maßnahmen erforderlich sind, damit auch in dieser Saison, das Baden in unseren Bädern sicher ist“, informiert Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger, ressortzuständig für die Freibäder der Stadt Salzburg. Die Badeexpert*innen der Stadt rechnen damit, dass die Bäder am 19. Mai aufsperren – mit Besucher*innenobergrenzen und Abstandsregeln und Maskenpflicht in Innenräumen.

Weitere Infos findet ihr hier

Wir leben den Sport: Sportleitbild 2021/2022

27.04.2021
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Stadt startet Vereinsbefragung von 100 Sportvereinen und Umfrage zum Thema Sportangebot in der Stadt Salzburg 
„Die Bedeutung der Sportvereine für die Gesundheit und somit auch für das Wohlbefinden aller Generationen ist uns im vergangenen Jahr noch stärker bewusst geworden, als dies bisher der Fall war. Daher ist für die Erarbeitung eines Sportleitbildes gerade jetzt der optimale Zeitpunkt, auch wenn es sich angesichts der Pandemie bemerkenswert anhört“, so der für Sport zuständige Vizebürgermeister Bernhard Auinger.

Das Sportleitbild soll sich im Wesentlichen aus fünf Teilen zusammensetzen:

  • Der Vereinsbefragung der städtischen Sportvereine, die durch die Stadt eine Subvention/Förderung erhalten: Dabei werden Bereiche hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg, Sichtbarkeit, Infrastruktur, organisatorischer und zielgruppenspezifischer Aspekte, etc. abgefragt
  • Repräsentative Umfrage mit dem IGF (Institut für Grundlagenforschung) zum Thema Stellenwert des Sportes in der Bevölkerung und der Zufriedenheit mit dem nicht-vereinsmäßig organisierten Sportangebot in der Stadt Salzburg
  • Der Analyse und ggf. Anpassung des städtischen Förder- bzw. Subventionswesens
  • Der Erarbeitung eines Sportstättenkonzepts in Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg
  • Dem abteilungsübergreifenden Projekt „Bewegte Stadt“ für Bewegungsangebote im öffentlichen Raum

Mit der startenden Vereinsbefragung und der repräsentativen IGF-Umfrage unter der Bevölkerung verschafft sich die Stadt bis Sommer einen weiteren Überblick über die sportlichen Bedürfnisse der Vereine, aber auch etwaige Wünsche der Salzburger*innen werden aufgenommen. Die Ergebnisse werden dann im Herbst mit den Sport-Dachverbänden Union, ASVÖ und ASKÖ sowie den Fachverbänden diskutiert. Weiters sind Fokusgespräche zu gezielten Fragestellungen und auch ein Workshop mit den Sportsprecher*innen der Gemeinderatsfraktionen geplant.
„Wir wollen dabei ohne Denkverbote alle sportlichen Anregungen aufnehmen und dann noch vor der Sommerpause dem zuständigen Fachausschuss die ersten Ergebnisse präsentieren. Ein noch besseres Service für die Vereine, aber auch die weitere Verbesserung der städtischen Sport-Infrastruktur sind mir besondere Herzensanliegen. Die Stadt ist in der ganzen Welt als Kulturstadt beliebt, das soll in naher Zukunft in ähnlicher Form auch für den Sport gelten“, so Auinger.